Index Wir über uns Holly vom Celler Land Kater Kitten Aktuelles Regenbogenbrücke Kontakt Info Rassebeschreibung

 

Die Russisch Blau Cattery

Zu unserer Zucht

Kittenaufzucht

Bevor der Geburtstermin unserer Babys erreicht ist, stellen wir die Wurfkiste bei uns im Schlafzimmer auf. Dieses Zimmer ist wärend der Geburt das ruhigste im ganzen Haus. Die Mamakatze hat dadurch die Möglichkeit sich schon Beizeiten an die Kiste zu gewöhnen. Zum errechneten Geburtstermin beziehe ich dann meinen Posten im Schlafzimmer und halte " Wache ". Ich bin immer dabei wenn unsere Babys geboren werden. Unsere Katzen fordern aber auch das dabeisein ein. Leider kann unter Umständen immer mal etwas schief gehen, darum ist es erforderlich das ich dabei bin. So kann ich schnell eingreifen wenn etwas passiert. Wenn die Babys dann das Licht der Welt erblickt haben, bleiben sie noch zwei Tage an meinem Bett stehen bevor sie ins Katzenzimmer umziehen. Auch dort ist die ersten Tage Eintrittsverbot für die anderen Katzen. Wenn Mama nach ca. einer Woche signalisiert das sie wieder am vollen Familienleben teilnehmen möchte, wird die Wurfkiste sammt Babys zu ins Wohnzimmer gebracht. Damit beginnt natürlich der volle Familienalltag für unsere Babys ( saugen, fernsehen, Musik, Besuch, lautere Unterhaltungen, Kochen, eben alles was einen normalen Alltag ausmacht). Natürlich haben dann auch alle anderen vierbeinigen Familienmitglieder vollen zugang zu den Babys ( natürlich nur soviel wie Mama das zulässt ). Dieser Umgang mit unseren Kitten ermöglicht uns Nervenstarke und Umgängliche Russen zu haben. Wenn man die Babys abgeschottet von allen Geräuschen hält, sind die Tiere als Erwachsene sehr schüchtern und ängstlich und zucken beim kleinsten Geräusch zusammen. Das ist nicht unser Ziel. Die neuen " Eltern " sollen doch Freude und Spaß an ihren Katzen haben. Mit ca. 4 Wochen verlassen die Babys die Wurfkiste und möchten ihre nächste Umgebung erkunden. Damit ihnen nichts geschied, bekommen sie rund um ihre Wurfkiste ein ca. 4 quadratmeter großes Freilaufgehege. In dieses kommt reichlich Spielzeug sowie die erste eigene Katzentoilette, die mit spezieller Babystreu gefüllt ist. Das ist nötig, da die Kleinen die Streu ersteinmal "probieren". Sie sollen ja nicht krank werden. Nach 6 Wochen nehmen wir das Gehege weg, weil man sie ab da sowieso nicht mehr bändigen kann. Jetzt geht erst recht die Post ab. Mittlerweile haben sie auch angefangen selbstständig zu fressen. Wer jetzt angst um seine Polstermöbel hat, na ja, der hätte lieber nicht angefangen zu züchten. Unsere Ledergarnitur hat mittlerweile " Charakter ". Auch unsere langen Dekoschals an den Fenstern haben wir abgeschafft, da die Kitten sie mit einer Schaukel verwechselt haben. Die nächsten Wochen bis zum Abgabetermin vergehen mit fressen, spielen und schlafen und einer Menge Unfug treiben, manchmal gar sehr zu unserem Leidwesen. Aber die schönen Momente überwiegen alles. Wir können uns nichts schöneres vorstellen. Ein Leben ohne unsere Russen, wäre für uns kein schönes Leben mehr. Mit der vollendeten 16ten Woche, übergeben wir unsere Kinder den neuen Eltern. Großen Wert legen wir auch darauf, dass die neuen Eltern in der Wachstumsphase, ihre Katzen öfter mal besuchen kommen. Natürlich gehen unsere Babys voll geimpft und gechippt sowie entwurmt in ihr neues Zuhause.

 

Wurfkiste

Gitter

     

Zusammenleben mit

anderen Tieren

Grundsätzlich ist das möglich. Natürlich ist es am einfachsten wenn die Kitten von Anfang an mit anderen tierischen Hausgenossen aufwachsen können. Bei uns ist das der Fall. Bis vor kurzem hatten wir noch zwei Meerschweinchen und es war immer sehr lustig anzuschauen, wenn die Babys im offenen Käfig saßen und mit den Schweinchen gespielt haben, oder es zumindest versucht haben. Da wir ja auch einen Hund haben, war das auch nie ein Problem. Meißtens wurde unser Hund ignoriert, da auch sie die Katzen nicht sonderlich beachtet. Mit viel Liebe und Geduld kann man eine Russisch Blau auch später noch mit anderen Tieren zusammen bringen. Dadurch das die Russisch Blau so sozial ist kann das gut funktionieren. Natürlich kann auch ich keine Garantie geben, dass es immer klappt.

 

Katze mit Meerschweinchen
     

Gemeinsamer Urlaub

mit den Russen

Auch hier muß man erst einmal sagen, dass Katzen im allgemeinen am liebsten in ihren 4 Wänden sind ( natürlich mit ihren Dosenöffnern ). Aber hier möchte ich einfach behaupten, dass eine Russisch Blau lieber auf Reisen geht, als ohne ihre Menschen zu sein, denn das findet sie noch viel schlimmer. Es kommt natürlich auf die Form des Urlaubs an, den man macht. Wenn man vorhat zu fliegen ist es wohl besser man lässt seinen Stubentieger wohlbehütet zuhause. Wir sind leidenschaftliche Camper und fahren gerne mit unserem recht großen Wohnwagen in Urlaub. Unsere Miezen sind dann mit von der Partie. Natürlich verlassen unsere Katzen den Wohnwagen nur gut gesichert in unserer Begleitung. Das heißt, das sie alle ein eigenes Geschirr mit Leine haben und an diesem ist auch noch ein kleines Adressetui befestigt ( für alle Fälle, falls doch mal trotz aller Vorsicht einer entwischen sollte ). Ferienwohnung oder Bungalow geht natürlich auch sehr gut. Beim zelten bin ich mir nicht ganz so sicher ( HaHaHa ). Falls sie also vorhaben mit Katze zu verreisen sollten sie die Form des Urlaubs bedenken und natürlich auch die Entfernung von ihrem Zuhause. Allzuweit sollte es nicht sein. Anreise an einem Tag kann ein guter Richtwert sein.  
     

Eine Russisch Blau oder zwei ?

Eine gute Frage, die für den Laien auch nicht so einfach zu beantworten ist. Auch hier möchte ich ein bißchen aus userer Erfahrungssammelkiste erzählen. Wir haben mit einer Russisch Blau angefangen und das war unsere Hollymaus. Wir konnten uns damals keine zweite leisten ( leider ). Da wir aber noch zwei andere Katzen hatten, haben wir angenommen, dass das schon reicht, da sie ja dann nicht alleine war. Im nachhinein möchte ich sagen, dass wir da nicht so gedacht haben wie unsere Holly. Die beiden Kater neben ihr, schienen ihr nicht so wichtig zu sein. Sie fixierte sich total auf mich und wurde so zu einer absoluten Prinzessin. Mit allen Starallüren die dazu gehören. Zuerst fand ich das ja alles noch unheimlich toll. Genau das was ich mir immer gewünscht hatte. Sie folgte mir auf Schritt und Tritt. Dann kam der Moment wo noch ein zweites Russenmädchen einziehen sollte. Holly hat sie mit ihren 2 Jahren nicht mehr akzeptiert. Wir versuchten es zwei Monate lang, ohne Erfolg. Holly war so dominant geworden, dass sie kein fremdes Mädchen neben sich geduldet hat. Wir haben dieses Mädchen schweren Herzens an die Züchterin zurückgeben müssen. Weil wir aber züchten wollten, haben wir uns entschlossen aus Hollys erstem Wurf die zwei Mädchen zu behalten. Und siehe da, dass war die Lösung. Holly entwickelte sich zu einer Übermama. Plötzlich wäre ein Leben ohne andere Russen nicht mehr möglich gewesen. Aimee und Aponie durften sogar bis zu ihrem 5ten Lebensmonat bei Mama nuckeln. Sie liebt ihre zwei Mädchen auch heute noch mit einer großen Inbrunst. Sie ist zwar immer noch die Beherscherin des ganzen Russenclans und es muß nach wie vor alles nach ihrer Pfeife tanzen, aber sie ist sehr sozial und auch sehr geduldig geworden. Als Fazit kann man sagen, dass es wirklich besser ist gleich zwei Russen zu nehmen. Sie entwickeln sich viel sozialer und nehmen sich selbst nicht so wichtig, so wie unsere Holly das gemacht hat, weil sie auf niemand Rücksicht nehmen mußte. Außerdem haben wir sie viel zu sehr verwöhnt. Sie hatte nicht gelernt unsere Liebe zu teilen. Nur die Liebe zu ihren eigenen Kindern hat am ende ihr Verhalten geändert. Russen sind Rudeltiere, sie brauchen einander, wir sehen das heute nur zu gut. Das beste sind immer noch Wurfgeschwister, sie kennen sich vom Tag ihrer Geburt an und sind mit allem Vertraut was der andere macht. Ein ganzes Russenleben voller Glück!

     
     
     
     

 

Walking Cat

 

<< top >>