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Die Russisch Blau Cattery

Zu unserer Zucht

Diese Homepage dient nur der Information und es werden keine Katzen übers Internet verkauft, ein Besuch zum persönlichen Kennenlernen, ist bei Interesse an einem Jungtier unbedingt Pflicht, denn meine Kätzchen gehen nur zu Personen welche sich ihrer Verantwortung, gegenüber einer Katze bewusst sind. Außerdem lege ich großen Wert auf einen persönlichen Kontakt zu den Haltern, der von mir gezüchteten Katzen, denen ich selbstverständlich auch später, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehe
Alle Kitten sind bei Abgabe 100%ig gesund, zutraulich, familiär aufgezogen, gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und Tollwut geimpft sowie gechipt. Entwurmt wird bei Bedarf, da ich der Meinung bin, wenn kein Wurmbefall da ist muss man die Kitten nicht zusätzlich mit Chemischen Substanzen vollpumpen. Die Impfungen innerhalb kürzester Zeit ist schon sehr viel für so kleine Wesen. Das ist auch die Meinung meines Tierarztes.
     
Verkaufsbedingungen für Liebhabertiere:

Da meine Katzen keine "Objekte", sondern Lebewesen sind, um deren Wohlergehen, ich mir als ihr Züchter, sehr viele Gedanken mache, suche ich mir die zukünftigen neuen Eltern meiner Kitten sehr sorgfältig aus. Um unnötige Diskussionen mit Kitteninteressenten  zu vermeiden, steht für mich folgendes fest:
Meine Katzen sollen in ihrem zukünftigen Zuhause als "Familienmitglieder" aufgenommen werden, nicht nur in einem Katzenzimmer leben oder sonst wie weggeschlossen sein, sondern mit "ihren" Menschen zusammen den Haushalt teilen dürfen. Russisch Blau brauchen hochwertigeres Futter, da sonst die Gesundheit und die Fellqualität leidet. Die neuen Besitzer müssen bereit sein, hier die richtige, empfohlene Fütterung einzuhalten, damit die Katzen eine hohe Lebenserwartung haben. Auch muss das neue Zuhause katzengerecht eingerichtet sein, mit Kratzbaum, Kippfenstersicherungen, abgesicherten Balkonen, usw. bevor die Katze/n einzieht.
 Es werden keine meiner Kitten in Einzelhaltung, d.h. ohne eine andere, geeignete Mitkatze (es muss nicht zwingend eine Russisch Blau sein, aber eine zu einer Russisch Blau passenden Katze) abgegeben, denn Russisch Blau Katzen sind im Gegensatz zu den allermeisten Katzen(rassen), ausgesprochene "Gruppenkatzen", welche sich am wohlsten mit mehreren anderen Russisch Blau Katzen fühlt. Nur in GANZ BESONDEREN FÄLLEN  geben wir in Einzelhaltung ab, nämlich wenn rund um die Uhr einer der Dosenöffner zu Hause ist.

Hier noch eine paar persönliche Erfahrungen warum es der Idealfall ist am besten gleich zwei Russen zu halten:

Wir haben mit einer Russisch Blau angefangen und das war unsere Hollymaus. Wir konnten uns damals keine zweite leisten ( leider ). Da wir aber noch zwei andere Katzen hatten, haben wir angenommen, dass das schon reicht, da sie ja dann nicht alleine war. Im nachhinein möchte ich sagen, dass wir da nicht so gedacht haben wie unsere Holly. Die beiden Kater neben ihr, schienen ihr nicht so wichtig zu sein. Sie fixierte sich total auf mich und wurde so zu einer absoluten Prinzessin. Mit allen Starallüren die dazu gehören. Zuerst fand ich das ja alles noch unheimlich toll. Genau das was ich mir immer gewünscht hatte. Sie folgte mir auf Schritt und Tritt. Dann kam der Moment wo noch ein zweites Russenmädchen einziehen sollte. Holly hat sie mit ihren 2 Jahren nicht mehr akzeptiert. Wir versuchten es zwei Monate lang, ohne Erfolg. Holly war so dominant geworden, dass sie kein fremdes Mädchen neben sich geduldet hat. Wir haben dieses Mädchen schweren Herzens an die Züchterin zurückgeben müssen. Weil wir aber züchten wollten, haben wir uns entschlossen aus Hollys erstem Wurf die zwei Mädchen zu behalten. Und siehe da, dass war die Lösung. Holly entwickelte sich zu einer Übermama. Plötzlich wäre ein Leben ohne andere Russen nicht mehr möglich gewesen. Aimee und Aponie durften sogar bis zu ihrem 5ten Lebensmonat bei Mama nuckeln. Sie liebte ihre zwei Mädchen bis zu ihrem leider viel zu frühen Tod mit großer Inbrunst. Sie war zwar die Beherrscherin des ganzen Russenclans und es mußte immer nach ihrer Pfeife getanzt werden, aber sie war sehr sozial und auch sehr geduldig. Als Fazit kann man sagen, dass es wirklich besser ist gleich zwei Russen zu nehmen. Sie entwickeln sich viel sozialer und nehmen sich selbst nicht so wichtig, so wie unsere Holly das gemacht hat, weil sie auf niemand Rücksicht nehmen mußte. Außerdem haben wir sie viel zu sehr verwöhnt. Sie hatte nicht gelernt unsere Liebe zu teilen. Nur die Liebe zu ihren eigenen Kindern hat am ende ihr Verhalten geändert. Russen sind Rudeltiere, sie brauchen einander, wir sehen das heute nur zu gut. Das beste sind immer noch Wurfgeschwister, sie kennen sich vom Tag ihrer Geburt an und sind mit allem Vertraut was der andere macht. Ein ganzes Russenleben voller Glück!

Da Russisch Blau Katzen sehr Neugierig und Menschenbezogen sind, sind sie für Freigang absolut nicht geeignet.  Ein gesicherter Balkon oder eingezäunter und gesicherter Garten ist aber sehr willkommen.
Auch sollten sich meine Interessenten im klaren sind, dass sie die nächsten Jahre oder bestenfalls auch Jahrzehnte mit meinen Katzen verbringen werden, da Katzen sehr alt werden und sehr viele Jahre ein Menschenleben begleiten können. Ich wünsche mir deshalb für meine Jungtiere, zukünftige neue Eltern, welche auch planen, mit diesen Tieren für das gesamte Katzenleben den eigenen Haushalt zu teilen und sie nicht wieder wegzugeben.
Alle als Liebhabertiere verkauften Katzen müssen zwingend, vor erreichen der Geschlechtsreife kastriert werden, was vertraglich vereinbart wird, oder werden bereits kastriert abgegeben, sollten sie bereits das Alter erreicht haben, wo eine Kastration kein gesundheitliches Risiko mehr bedeutet.
Die Katzen werden auch nur mit einem ausführlichen Kaufvertrag abgegeben. Die Kitten werden, je nach Bedarf, ins neue Zuhause gebracht oder vom neuen Besitzer abgeholt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holly mit Aimee und Aponi im Alter von 5 Monaten

vom Flachsbach

So lieben es die Russen an allermeißten, immer auf dem Haufen!

     
Verkaufsbedingungen für Zuchttiere: Zuchttiere werden nur an Züchter mit allerbesten Referenzen abgegeben. Hier werden spezielle Bedingungen vereinbart, welche sich von denen eines Liebhabertieres unterscheiden. Personen welche ein Jungtier als zukünftiges Zuchttier wünschen, müssen Mitglied in einem anerkannten Zuchtverband sein, regelmäßig mit den Katzen Ausstellungen besuchen und bereit sein, die Katzen auch als Familienmitglieder und nicht als "Kittenproduktionsmaschinen" zu halten.  
     

Preisangaben auf meiner Internetseite

Das werden sie bei mir nicht finden. Warum?
Im Vordergrund steht immer zuerst:
-das Tier und sein Wohlergehen
-die Sympathie zwischen Katze und neuem Besitzer
- die Sympathie zwischen dem Züchter und dem neuen Besitzer
-die Feststellung über Angebot und Nachfrage der Speziellen Rasse, das heißt, wie viel gute Züchter gibt es, ist es eine eher seltene Katzenrasse oder eine sogenannte Moderasse
-wie werden die Katzen vom Züchter gehalten
-haben alle Tiere eine Wurfabnahme, ein Tierärztliches Gesundheitszeugniss und einen Stammbaum
-sind alle Tiere geimpft und gechipt
-ist der Züchter eingetragenes Mitglied in einem Zuchtverband
Es gibt noch mehr Gründe die ich jetzt nicht alle an dieser Stelle anführen kann, nur eins sei noch gesagt:
Ähnlich wie beim Autokauf jeder verschiedene Ansprüche hat, ist es auch bei Rassekatzen mit ihren spezifischen Rassemerkmalen.
Aufgrund dieser Tatsachen ist es sehr schwer einen Preis zu pauschalisieren.
Daher besprechen wir den Preis immer erst in einem Persönlichen Rahmen, wenn der Interessent sich von unserer Zucht ein Bild gemacht hat.
Wer will denn schon die sogenannte „Katze im Sack“ kaufen!

 
     

Kittenaufzucht

Bevor der Geburtstermin unserer Babys erreicht ist, stellen wir die Wurfkiste bei uns im Schlafzimmer auf. Dieses Zimmer ist wärend der Geburt das ruhigste im ganzen Haus. Die Mamakatze hat dadurch die Möglichkeit sich schon Beizeiten an die Kiste zu gewöhnen. Zum errechneten Geburtstermin beziehe ich dann meinen Posten im Schlafzimmer und halte " Wache ". Ich bin immer dabei wenn unsere Babys geboren werden. Unsere Katzen fordern aber auch das dabeisein ein. Leider kann unter Umständen immer mal etwas schief gehen, darum ist es erforderlich das ich dabei bin. So kann ich schnell eingreifen wenn etwas passiert. Wenn die Babys dann das Licht der Welt erblickt haben, bleiben sie noch zwei Tage an meinem Bett stehen bevor sie ins Katzenzimmer umziehen. Auch dort ist die ersten Tage Eintrittsverbot für die anderen Katzen. Wenn Mama nach ca. einer Woche signalisiert das sie wieder am vollen Familienleben teilnehmen möchte, wird die Wurfkiste sammt Babys zu ins Wohnzimmer gebracht. Damit beginnt natürlich der volle Familienalltag für unsere Babys ( saugen, fernsehen, Musik, Besuch, lautere Unterhaltungen, Kochen, eben alles was einen normalen Alltag ausmacht). Natürlich haben dann auch alle anderen vierbeinigen Familienmitglieder vollen zugang zu den Babys ( natürlich nur soviel wie Mama das zulässt ). Dieser Umgang mit unseren Kitten ermöglicht uns Nervenstarke und Umgängliche Russen zu haben. Wenn man die Babys abgeschottet von allen Geräuschen hält, sind die Tiere als Erwachsene sehr schüchtern und ängstlich und zucken beim kleinsten Geräusch zusammen. Das ist nicht unser Ziel. Die neuen " Eltern " sollen doch Freude und Spaß an ihren Katzen haben. Mit ca. 4 Wochen verlassen die Babys die Wurfkiste und möchten ihre nächste Umgebung erkunden. Damit ihnen nichts geschied, bekommen sie rund um ihre Wurfkiste ein ca. 4 quadratmeter großes Freilaufgehege. In dieses kommt reichlich Spielzeug sowie die erste eigene Katzentoilette, die mit spezieller Babystreu gefüllt ist. Das ist nötig, da die Kleinen die Streu ersteinmal "probieren". Sie sollen ja nicht krank werden. Nach 6 Wochen nehmen wir das Gehege weg, weil man sie ab da sowieso nicht mehr bändigen kann. Jetzt geht erst recht die Post ab. Mittlerweile haben sie auch angefangen selbstständig zu fressen. Wer jetzt angst um seine Polstermöbel hat, na ja, der hätte lieber nicht angefangen zu züchten. Unsere Ledergarnitur hat mittlerweile " Charakter ". Auch unsere langen Dekoschals an den Fenstern haben wir abgeschafft, da die Kitten sie mit einer Schaukel verwechselt haben. Die nächsten Wochen bis zum Abgabetermin vergehen mit fressen, spielen und schlafen und einer Menge Unfug treiben, manchmal gar sehr zu unserem Leidwesen. Aber die schönen Momente überwiegen alles. Wir können uns nichts schöneres vorstellen. Ein Leben ohne unsere Russen, wäre für uns kein schönes Leben mehr. Mit der vollendeten 16ten Woche, übergeben wir unsere Kinder den neuen Eltern. Großen Wert legen wir auch darauf, dass die neuen Eltern in der Wachstumsphase, ihre Katzen öfter mal besuchen kommen. Natürlich gehen unsere Babys voll geimpft und gechippt sowie entwurmt in ihr neues Zuhause.

 

Wurfkiste

Gitter

     

Zusammenleben mit anderen Tieren

Grundsätzlich ist das möglich. Natürlich ist es am einfachsten wenn die Kitten von Anfang an mit anderen tierischen Hausgenossen aufwachsen können. Bei uns ist das der Fall. Bis vor kurzem hatten wir noch zwei Meerschweinchen und es war immer sehr lustig anzuschauen, wenn die Babys im offenen Käfig saßen und mit den Schweinchen gespielt haben, oder es zumindest versucht haben. Da wir ja auch einen Hund haben, war das auch nie ein Problem. Meißtens wurde unser Hund ignoriert, da auch sie die Katzen nicht sonderlich beachtet. Mit viel Liebe und Geduld kann man eine Russisch Blau auch später noch mit anderen Tieren zusammen bringen. Dadurch das die Russisch Blau so sozial ist kann das gut funktionieren. Natürlich kann auch ich keine Garantie geben, dass es immer klappt.

Katze mit Meerschweinchen
     

Gemeinsamer Urlaub mit den Russen

Auch hier muß man erst einmal sagen, dass Katzen im allgemeinen am liebsten in ihren 4 Wänden sind ( natürlich mit ihren Dosenöffnern ). Aber hier möchte ich einfach behaupten, dass eine Russisch Blau lieber auf Reisen geht, als ohne ihre Menschen zu sein, denn das findet sie noch viel schlimmer. Es kommt natürlich auf die Form des Urlaubs an, den man macht. Wenn man vorhat zu fliegen ist es wohl besser man lässt seinen Stubentieger wohlbehütet zuhause. Wir sind leidenschaftliche Camper und fahren gerne mit unserem recht großen Wohnwagen in Urlaub. Unsere Miezen sind dann mit von der Partie. Natürlich verlassen unsere Katzen den Wohnwagen nur gut gesichert in unserer Begleitung. Das heißt, das sie alle ein eigenes Geschirr mit Leine haben und an diesem ist auch noch ein kleines Adressetui befestigt ( für alle Fälle, falls doch mal trotz aller Vorsicht einer entwischen sollte ). Ferienwohnung oder Bungalow geht natürlich auch sehr gut. Beim zelten bin ich mir nicht ganz so sicher ( HaHaHa ). Falls sie also vorhaben mit Katze zu verreisen sollten sie die Form des Urlaubs bedenken und natürlich auch die Entfernung von ihrem Zuhause. Allzuweit sollte es nicht sein. Anreise an einem Tag kann ein guter Richtwert sein.  

 

Walking Cat

 

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